HERZHAND

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Beschreibung

HERZHAND

Leseprobe

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Helge ist Linkshänder, lustvoll malt und kritzelt er mit seiner linken Hand, doch in der Schule wird er umerzogen. Dennoch bleibt das Schreiben seine Leidenschaft und er versucht in jungen Jahren als Autor zu reüssieren. Nach der Veröffentlichung zweier Romane mit nur mäßigem Erfolg sieht er sich erneut zu einer Kehrtwende gezwungen. Er gibt sein eigenes Schreiben auf und lektoriert von nun an Fremdtexte für eine Service-Agentur. Doch die linke Hand, die wilde, die starke, meldet sich zurück, Helge gibt ihr nach und beginnt zaghaft mit der linken Hand die Geschichte seiner großen Liebe Elena und ihrem Selbstmord aufzuschreiben. Am Ende fragt er sich: Soll ich mich noch einmal durch den Dschungel des Literaturbetriebs kämpfen? Die Kälte gesättigter Lektoren und Verleger ertragen? Seine Herzhand sagt ja.


Stimmen über HERZHAND und Volker Kaminski:

„Ein Roman rund um die Linkshändigkeit hatte gefehlt! Dabei ist der Text viel mehr: Kaminski erzählt von der deutschen Literaturszene, mal bitterbös, mal melancholisch, aber mit einem nicht auszurottenden Optimismus. Altgediente und neue Leser freuen sich dabei an seinem ganz eigenen Sound.“

Friedrich Kröhnke


„Volker Kaminski schreibt ebenso melancholisch wie urkomisch über die Leiden eines (unverstandenen) Schriftstellers wie eines (umgepolten) Linkshänders. Seine Beschreibungen verschiedener Berliner Kulturzirkel sind überaus treffend. Eine warme Ironie, falls es so etwas gibt, durchzieht den Roman, dem es auch an Spannung und kompositorischer Stärke nicht fehlt. Fazit: Lesenswert für alle Linkshänder und Rechtshänder, Künstler wie Kulturszene-Geschädigte, Berlinfreunde und -feinde. Es gibt keine Ausrede, diesen tollen Roman nicht in die eine oder andere Hand zu nehmen!“

Tanja Dückers